5 Tipps, wie du beim Duschen einfach Wasser und Energie sparen kannst

wasser sparen beim duschen

Jeder Deutsche verbraucht etwa 130 Liter Wasser am Tag – eine ganz schöne Menge. Den Bärenanteil verbrauchen wir beim Duschen, Baden oder durch die Benutzung der Toilettenspülung. Um uns zu reinigen ist natürlich auch Energie notwendig, schließlich muss das Wasser erhitzt werden.

Ich möchte dir heute Tipps geben, wie du beim Duschen Wasser und Energie sparen kannst.

1. Verwende einen Sparduschkopf.

Der richtige Duschkopf ist das A und O, wenn man im Badezimmer Wasser, Energie und somit bares Geld sparen möchte. Bevor man sich einen neuen Duschkopf zulegt, lohnt es sich, eine Bestandsaufnahme zu machen: Wie viel Wasser verbraucht mein derzeitiger Duschkopf?

Dies kann man einfach messen: Man nimmt einen größeren Eimer und füllt diesen mit warmen Wasser, währenddessen stoppt man die Zeit, die zur Befüllung notwendig ist sekundengenau. Braucht man beispielsweise 30 Sekunden um einen 5 Liter Eimer zu befüllen, so hat der Duschkopf einen Wasserdurchsatz von 10 Litern pro Minute.

Gute Sparduschköpfe verbrauchen etwa 6-9 Liter pro Minute. Bei Grünspar findest du verschiedene Duschköpfe, bei denen dir neben der finanziellen Ersparnis auch noch deine potentielle CO2-Ersparnis aufgezeigt wird. In den Produktbeschreibungen findest du auch den Wasserdurchsatz des Duschkopfs pro Minute.

Ein weiteres interessantes Modell ist der Duschkopf “Nebia” den man derzeit nur in den USA vorbestellen kann. Mit diesem Modell lassen sich bis zu 70% Wasser sparen. Bei Nebia handelt es sich um eine Nebeldusche, die den Wasserverbrauch optimal reguliert.

2. Überprüfe die Dichtungen an deinen Armaturen und deinem Brauseschlauch regelmäßig.

Dichtungsringe werden mit der Zeit porös oder undicht, z.B. aufgrund von Kalkablagerungen. So kann es passieren, dass der Wasserhahn zu tropfen beginnt, was mit der Zeit kostenintensiv werden kann. Noch schlimmer ist ein leckender Brauseschlauch. Hat dieser ein Loch, kommt weniger Wasser bis zum Brausekopf hindurch und der Wasserdruck verringert sich sichtbar. Das vermindert nicht nur das Duscherlebnis, sondern führt auch dazu, dass wir Wasser und Energie verschwenden. Ein neuer Brauseschlauch kostet meist nur zwischen 8 und 20€ – eine Investition die sich lohnt!

3. Heize mit ökologischen Alternativen.

Wasser kann unterschiedlich erwärmt werden, durch Gas, Öl oder Strom zum Beispiel. Meist wird es durch das Heizungssystem deines Wohnungskomplexes geregelt. Wird dieses zum Beispiel durch Gas gespeist, empfehle ich dir auf ökologisches Windgas umzusteigen. Wird das Wasser gar mit Hilfe von Strom geheizt, solltest du schleunigst auf Ökostrom umstellen. In diesem Artikel kannst du die 5 besten Ökostromanbieter nachlesen. Befindet sich in deiner Wohnung ein Durchlauferhitzer, ist es ebenfalls ratsam diesen gut einzustellen.

Hast du ein eigenes Haus, kannst du dein Heizsystem einfacher beeinflussen als in einer Wohnung. Erneuerbare Heizalternativen sind zum Beispiel die Solarthermie, ein Blockheizkraftwerk oder eine Wärmepumpe.

4. Schalte das Wasser während des Einseifens aus.

Die Menge an Wasser die uns beim Einseifen verloren geht, ist nicht zu unterschätzen. Daher ist es ratsam, das Wasser nach Möglichkeit während des Einseifens abzustellen, insbesondere dann, wenn das Wasser ohnehin ins Leere laufen würde. Beim Duschen kannst du so bis zu 30% Wasser sparen. Gleiches gilt übrigens auch für das Zähneputzen und Händewaschen.

5. Dusche kalt.

Ein ernst gemeinter Tipp, allerdings nur für diejenigen, zu denen es auch passt. Kalt duschen hat einige Vorzüge für die Gesundheit, macht wach und kurbelt das Immunsystem an. Wer kalt duscht, spart die Energie, mit der das Wasser normalerweise erhitzt wird. (Achtung: Im Sommer nicht vergessen, dass ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko besteht, wenn der Körper vor dem Duschen erhitzt ist.)

Gastautorin: Dieser Beitrag wurde von Julia verfasst. Sie ist als Freelancerin im
Online Marketing tätig und bloggt auf "Der Veg ist das Ziel" über ein
nachhaltiges Leben und köstliches gesundes Essen.

 

5 Comments

  1. Katrin
    17. Mai 2017

    Gute und hilfreiche Tipps, die eigentlich jeder beachten kann und auch sollte, denn so kann auch auf Dauer Energie und Kosten eingespart werden.

    Antworten
    1. Julia
      17. Mai 2017

      Liebe Katrin, vielen Dank für deinen Kommentar und deine Zustimmung! Alles Liebe, Julia

      Antworten
  2. Michael
    3. Juni 2017

    Meiste Durchlauferhitzer, vor allem ältere, schalten erst bei einen Mindestfluss ein. Daher kann es passieren, daß ein Sparduschkopf den Erhitzer gar nicht in Betrieb setzt! Somit die Vernebelungduschköpfe und die Variante für die Küchenspüle erst recht nicht. DIe Amis haben eher einen Warmwasserspeicher, deswegen wohl kein Problem. BeIn Tausch des Erhitzers darauf achten.
    Ansonsten kalt duschen, im Winter wo das Leitungswasser erst recht kalt ist, nicht mein Ding.

    Antworten
    1. Julia
      7. Juni 2017

      Lieber Michael, danke für deinen Input. Das Problem kenne ich. Meine Lösung: Vor dem Duschen den Abwasch machen oder Zähneputzen, dann wird das Erhitzen des Wassers “angeheizt” ohne dass man dafür das Wasser lange vorher laufen lassen muss. Alternativ könnte man das kalte Wasser auch als Gießwasser sammeln und später aufbrauchen. Liebe Grüße, Julia

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  3. Anne
    26. Februar 2018

    Sehr nützliche Tipps, aber leider funktionieren bei mir nicht alle. Im Winter kann ich auf keinen Fall kalt duschen, im Sommer mache ich es ab und zu. Aber um das auszugleichen, habe ich mir wenigstens Ökostrom von PST (https://www.pst-energie.de/oekostrom/) angeschafft, um zumindest CO2 neutral zu sein.

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