Viele Menschen weltweit bräuchten eigentlich eine Brille, können sich diese jedoch nicht leisten. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen betrifft dies 950 Millionen Menschen. Die Folge: Sie können nicht arbeiten, Kinder und Jugendliche können nichts lernen.

Der Gründer des EinDollarBrille e.V., Martin, Aufmuth, hat 2010 mit der Planung begonnen, eine Brille herzustellen, die sich jeder Mensch leisten kann. Und so fing er in seinem Keller an auszuprobieren, wie man eine Brille möglichst einfach und günstig herstellen kann. Im April 2012 war es dann soweit: Martin bildete das erste Team in Uganda aus und stellte mit diesem 500 EinDollarBrillen für die lokale Bevölkerung her.

Die EinDollarBrille besteht aus einem extrem leichten, flexiblen und stabilen Federstahlrahmen und vorgeschliffenen Gläsern aus Polycarbonat. Dadurch kostet die Brille in der Herstellung nur circa 1 US-Dollar. Verkauft wird sie dann für zwei bis drei ortsübliche Tageslöhne, wodurch sich auch die arme Bevölkerung diese leisten kann.

Es gibt drei verschiedene Rahmen-größen und verschiedene Stärken, -6.0 bis +6.0 Dioptrien (in 0.5er Schritten). Durch einen vorherigen Sehtest wird die Sehstärke ermittelt, dann wird die Größe ausgewählt und schließlich kann sich der Käufer auch noch zwei farbige Perlen aussuchen um seiner Brille Individualität zu verleihen.

Indem ein Team vor Ort in der Herstellung der Brillen ausgebildet wird, werden Arbeitsplätze geschaffen und die Bevölkerung kann sich eigenständig um den Verkauf der EinDollarBrille kümmern.

 

Wenn ihr mehr über das Projekt erfahren wollt und EinDollarBrille e.V. unterstützen möchtet, dann kommt zu ihrem Stand auf der Green World Tour in Heidelberg am 7. und 8 November, sowie in Frankfurt und Düsseldorf.