Der Anteil von Ökostrom an der deutschen Stromproduktion wächst – und beträgt inzwischen mehr als 50 Prozent. Alleine Windräder an Land lieferten im ersten Quartal fast 43 Milliarden Kilowattstunden saubere Energie. Doch wie schafft es ein Stromversorger eigentlich, derart hohe Anteile von – wetterbedingt schwankenden – Energiequellen wie der Windkraft sicher, transparent und auch wirtschaftlich an seine Verbraucher*innen weiterzugeben?
Die Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy macht es vor.

Quelle: Greenpeace Energy

Mehr als die Hälfte machte der Anteil wetterabhängiger Erneuerbarer Energien in den Stromprodukten von Greenpeace Energy 2019 aus. Der Fokus beim Hamburger Ökoenergieanbieter liegt also klar auf den „Fluktuierenden“, da Windstrom ökologisch besonders wertvoll ist, auch im Vergleich zu Strom aus Wasserkraftwerken. Deren Kapazität ist weitestgehend ausgereizt, neue werden nicht gebaut.

Christoph Rasch, Pressesprecher bei Greenpeace Energy, betont zudem: „Es sind vor allem die stärkere Nutzung von Wind und Sonne, die darüber entscheiden, ob die Vollendung der Energiewende gelingen wird“. Greenpeace Energy geht hier als Pionier voran. Die Selbstverpflichtung zum hohen, jährlich steigenden Anteil aus Wind- und Sonnenkraft basiert auf den strengen Ökostrom-Kriterien der Umweltschutzorganisation Greenpeace, denen die Energiegenossenschaft seit ihrer Gründung folgt.

Quelle: Greenpeace Energy

Ein hoher Windstromanteil für einen Energieanbieter ist in der Praxis allerdings manchmal gar nicht so einfach zu managen: Die Herausforderung besteht darin, mit einem großen Anteil an wind- und wetterabhängigen Energiequellen jederzeit seine Kundinnen und Kunden sicher zu versorgen. Sprich: Er muss die Differenzen zwischen schwankender Stromproduktion und der jeweiligen Kundennachfrage ausgleichen – jederzeit, garantiert. Ganz egal, ob der Wind weht oder nicht, ob die Sonne scheint oder nicht. Eine weitere Herausforderung ist die Wirtschaftlichkeit: Windstrom, den Greenpeace Energy direkt – und damit per Herkunftsnachweis belegbar – bei grünen Anlagenbetreibern beschafft, ist am Markt deutlich teurer als „normaler“ EEG-Börsenstrom. Eine scharfe Kalkulation ist hier nötig, denn am Ende darf der Ökostrommix für die Kundinnen und Kunden nicht zu kostspielig werden.

Quelle: Greenpeace Energy

Möglich wird dies vor allem durch technische Neuerungen, die Windprognosen genauer und den nötigen Stromausgleich effizienter machten. „Das ist auch ein Signal an die Branche: Hohe Wind- und Sonnenstromanteile sind technisch und wirtschaftlich möglich, wenn man nur will“, sagt Johann Schmidt, Leiter Energiewirtschaft bei Greenpeace Energy. Und er glaubt: „Wenn man diese Potenziale voll nutzen kann, wären in Zukunft noch weitaus höhere Anteile fluktuierender Erneuerbarer möglich“ ,was einen großen Beitrag zur Energiewende leisten würde.

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