Solidarische Landwirtschaft – Wissen, wo mein Essen herkommt

Solidarische Landwirtschaft – Wissen, wo mein Essen herkommt

Genau zu wissen, wo das eigene Essen herkommt – Zu wissen, wer es anbaut – Ist sehr viel Wert. Für interessierte Menschen, die regionalen und saisonalen Genuss suchen, ist das Projekt SpeiseGut in Spandau ideal. Der Biohof wirtschaftet nach dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft: Mitglieder können sich mit einem monatlichen Beitrag an dem Projekt beteiligen, dafür erhalten sie jede Woche eine Kiste mit frischem Obst und Gemüse vom Biohof.

Mitglieder fühlen, sehen und riechen die Herkunft ihrer Lebensmittel. Alle Mitglieder werden etwa dreimal im Jahr dazu aufgerufen auf dem Acker mitzuhelfen. „Viele meiner Mitglieder freuen sich auf diese Tage,“ berichtet der Biolandwirt Heymann von SpeiseGut. Im eigenem Regionalladen im Dorf, kann man die Produkte von SpeiseGut und aus der Umgebung beziehen.

Das regionale und saisonale Sortiment vom Biohof SpeiseGut ist vielseitig und reichhaltig:

Neben frischem Obst und Gemüse gibt es selbstgemachte Marmelade, Öl, Sirup und im Winter sogar frisch gepressten Saft. Die Auswahl ist riesig – Kein Wunder, SpeiseGut ist der größte ökologische solidarische Landwirtschaftliche Betrieb Berlins.
Besonders stolz ist Landwirt Heymann auf seine hauseigenen Öle. „Zur Herstellung unserer Öle wählen wir vorzugsweise Ölfrüchte aus der eigenen Region – also vor allem Sonnenblumen und Raps. Besonders wichtig finde ich, dass die Öle kaltgepresst werden, damit bleiben wichtige Inhaltsstoffe erhalten. Anschließend werden die kaltgepressten Öle je nach Geschmack und Wünschen unserer Kunden mit frischen Kräutern aus dem hofeigenen Garten gewürzt.“

Solidarische Landwirtschaft ist eine gute Sache

Der wirkliche Wert der Lebensmittel wird sichtbar, womit die Produkte mehr Wertschätzung erfahren. Ferner werden aufgrund der regionalen Bewirtschaftung weniger Ressourcen verbraucht und die Umwelt geschont – Mitglieder übernehmen damit Verantwortung für Ihre Region. Darüber hinaus trägt die ökologische Anbauweise zur Bodenfruchtbarkeit, der Artenvielfalt sowie der Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen bei oder verbessert diese.
Damit das Projekt weiter existieren kann, ist SpeiseGut auf tatkräftige Unterstützer angewiesen. Also, rauf auf den Acker!
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von SpeiseGut: http://www.speisegut.com/bauer-werden/

Speisegut auf der Green World Tour Messe in Berlin

Im Rahmen eines Expertenvortrags erläutert Biolandwirt Heymann das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft am Beispiel seines landwirtschaftlichen Betriebs. Daneben können sich Besucher am Messestand von SpeiseGut über den Biohof und das Projekt „Solidarische Landwirtschaft“ informieren.

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